Informationstechnik

Zielgruppe sind interessierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter, die über eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem technischen Beruf im Bereich Elektro- oder Informationstechnik verfügen.

Technikerinnen und Techniker der Fach­richtung Informatik arbeiten in den Bereichen der System- und Anwendungsprogrammierung, der Netzwerkadministration und Systementwicklung sowie in Softwareentwicklung und -engineering. Sie administrieren vernetzte Serversysteme, konzipieren Client-Server-Lösungen, implementieren Datenbanken und erarbeiten relevante Sicherheitssysteme. In der Prozessautomatisierungstechnik wirken sie an der Planung, Entwicklung und Inbetriebnahme industrieller Produktionsprozesse mit. Techniker*innen sind zum Beispiel Abteilungs- oder Teamleiter, planen den Personaleinsatz und leiten Mitarbeiter*innen an.

Die Ausbildung ist in zwei Lernbereiche gegliedert. Im fachbezogenen Unterricht (ca. 1800 Std.) werden informations- und kommunikations­technische Systeme geplant, installiert, konfiguriert und administriert. Notwendige betriebsorganisatorische Betrachtungen und Geschäftsabläufe werden berücksichtigt. Auch aktuelle Themen wie digitale Vernetzung, Internet of things und künstliche Intelligenz werden vermittelt. Im fachübergreifendenden Unterricht (ca. 600 Stunden) stehen Managementaufgaben, Teamleitung, Arbeitsorganisation und die dazu erforderlichen sprachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen im Mittel­punkt.

Im Rahmen des regulären Unterrichts können Sie in dieser Fachrichtung außerdem die Fachhochschulreife und Ausbildereignung (AEVO) erlangen.

Die Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Techniker kann in 2 Jahren in Vollzeit/ Tagesform oder berufsbegleitend in 3 Jahren in Teilzeit/ Abendform (montags bis donnerstags 17:00 - 20:10 Uhr) durchlaufen werden.